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formteam Schorndorf - Produktdesign und Kommunikation
  • Sketching - Ganz „oldschool“ greifen wir dafür zu Papier und Stift.
  • Gemeinsame Brainstorming-Phasen zur Generierung von Ideen gehören zum Ideation-Prozess dazu.
  • Feedback und kreativen Input von anderen sind wichtig während der Ideation.

Ideation - wie Ideen entstehen

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Gute Ideen zu entwickeln ist gar nicht so einfach. Oft meint man, die besten Ideen seien bereits in gute Produkte umgesetzt. Was kann es denn da noch Neues geben? Jede Menge! Es gibt zwar keine allgemeingültige Formel für die Entwicklung kreativer Lösungen, jedoch ein paar grundlegende Techniken, die bei der Ideenfindung helfen. Uns hilft in solchen Situation eines: ein Ideation-Workshop. Dabei verlassen wir unsere gewohnten Denkpfade, hinterfragen Dinge und erhalten beim Querdenken ungewohnte Blickwinkel.

Wie entstehen Ideen?
Wikipedia beschreibt Ideation als „kreativen Prozess zur Generierung, Entwicklung und Kommunikation neuer Ideen“. Ja, wir reden hier tatsächlich von einem Prozess, in dem Ideen generiert werden. Denn der viel zitierte Geistesblitz passiert nicht zufällig, sondern erfolgt aufgrund verschiedener Informationen, die wir vorher gesichtet und gesammelt haben und nun neu verknüpfen. Verschiedene Inhalte in neuen Kombinationen ergeben im besten Falle neue Ideen. Erwünscht sind auch Gedanken und Impulse, die auf den ersten Blick realitätsfremd wirken. Genauso wie wir vermeintlich Gesetztes, etablierte Regeln und Normen infrage stellen, sie hinterfragen.

Systematische Ideenfindung
Um nun tatsächlich systematisch Ideen zu "produzieren", durchlaufen wir einen gut strukturierten Ideation-Prozess. Am Anfang steht das Briefing mit den Anforderungen an das neue Produkt. Wir nehmen die Umgebungsfaktoren, also den Markt, die Zielgruppen, die Trends und die technologischen Voraussetzungen genau unter die Lupe. Erste Fragen werden gestellt, das Vorgehen festgelegt.

Unser Brainstorming startet.
Anhand der Kundenvorgaben, die bei der Ideenfindung berücksichtigt werden sollen, darf Jeder frei assoziieren. Ganz „oldschool“ greifen wir dafür zu Papier und Stift. Künstlerische Zeichenbegabung steht nicht an erster Stelle, auch mit schemenhaften Darstellungen und Symbolen lassen sich Gedanken und Situationen visualisieren. Das kreative Denken steht im Mittelpunkt mit dem Ziel, das Team auf der schöpferischen Ebene anzuregen und weitere Ideen sichtbar zu machen.

Unsere vier Grundregeln dabei sind:

  • Möglichst viele Ideen in kurzer Zeit (Quantität vor Qualität). 
  • Jede Idee ist willkommen. Querdenken ist erwünscht. 
  • Ideen aufgreifen und weiterdenken. 
  • Keine Kritik in der Brainstorming-Phase.


Nach vorher definierten Zeitfenstern (Timeslots), die variieren können, unterbrechen wir diese Phase ganz bewusst, um die ersten gescribbelten Ideenansätze gemeinsam zu besprechen und im Anschluss weiter zu verfeinern. Die Pausen zwischen den Sketchings sind wichtig, um Feedback und kreativen Input von anderen zu erhalten, und dabei frühzeitig zu erkennen, welche Ideen lohnenswert sind weiterentwickelt zu werden. Diese Schritte wiederholen wir ganz bewusst solange, bis wir eine gute Zusammenstellung an Ideen als Sketches haben, mit denen das Team zufrieden ist.

Die Ergebnisse der Ideationphase sind in aller Regel noch sehr roh, selbst wenn erste Punkte im Workshop bereits validiert werden konnten. Bis zur Skalierung in einem Konzept folgt noch jede Menge Arbeit mit weiteren Iterationen. Je komplexer und innovativer ein Konzept ist, desto mehr Zeit muss investiert werden. Wenn diese Zeit nicht bewusst eingeplant wird, sinken die Erfolgschancen für das Konzept.


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